INFORMATIONEN FÜR MAKLER

Für eine professionelle Zusammenarbeit.

Die gepr. Notariatsfachwirtinnen Maria Wascher (Notariatsleiterin) und Behlke Hans (stellv. Notariatsleiterin) sorgen im Team mit den Notarfachangestellten Anja Busch und Silvia Raschke für eine schnelle und sichere Bearbeitung und Abwicklung aller notarieller Verfahren mit jeweils dafür eingerichteten Abteilungen für Notariatsangelegenheiten.

Die Notariatsleiterin führt einen Teil der Vorbesprechungen, nimmt zur Vorbereitung der Beurkundungen erforderliche Informationen entgegen, bereitet Urkunden vor und organisiert und überwacht ihren sachgerechten Vollzug im Grundbuch oder Handelsregister – eine sich meist an die Beurkundung anschließende Aufgabe, die mit viel Sorgfalt erledigt werden muss.

Unsere engagierten Notarfachangestellten unterstützen den Notar in allen Belangen der notariellen Tätigkeit und sind Ihre ersten Ansprechpartnerinnen. Gerne teilen sie Ihnen mit, welche Unterlagen Sie zum Termin mitbringen sollten.

Die professionelle Zusammenarbeit zwischen dem Makler und dem Notariat zeichnet sich bereits im Vorfeld durch eine möglichst vollständige Übermittlung aller für die Entwurfsanfertigung erforderlichen Daten aus.

Sie können uns die Vertragsdaten gerne online

 Zur Direkteingabe Ihrer Kaufvertragsdaten

oder auch per Fax oder E-Mail übersenden.

PDF-Datenbogen für Ihren Kaufvertrag 

Gerne nehmen wir auch eine Maklerklausel in den Vertrag auf. Beachten Sie bitte dazu unsere Hinweise:

Maklerklauseln - Was ist zu beachten?

Auf Wunsch nehmen wir gerne Ihre Maklerklausel in den Vertrag auf.

Bei der Beurkundung einer konstitutiven Klausel (sog. „echter“ Vertrag zugunsten Dritter gem. § 328 BGB) hat sich die Rechtslage in den letzten Jahren geändert.

  • Die „echte“ Klausel erhöht den Geschäftswert des Vertrages mit der Folge, dass sich auch die Grunderwerbsteuer erhöht und im Falle eines Gebührensprunges in der Kostentabelle auch die Notar- und Gerichtskosten steigen. Darauf muss der Notar in der Urkunde hinweisen.
  • Der Käufer verliert für den Fall, dass er von seinem Makler nicht ordnungsgemäß belehrt worden sein sollte, sein gesetzliches Widerrufsrecht. Auch darauf muss ihn der Notar in der Urkunde hinweisen.
  • Da der Makler bei der „echten“ Klausel einen direkten Anspruch aus dem notariellen Kaufvertrag gegen den Zahlungspflichtigen erhält, kann er im Einzelfall als Unternehmer am Vertrag beteiligt sein mit der Folge, dass die Zweiwochenwartefrist ausgelöst wird. Dies hat der Notar von Amts wegen zu prüfen. Wiederholte Verstöße dagegen können zur Amtsenthebung des Notars führen.
  • Bei Mehrfachverwendung einer „echten“ Maklerklausel stellt der Makler sog. „Allgemeine Geschäftsbedingungen“, die im Streitfall einer richterlichen AGB-Inhaltskontrolle unterliegen. Im Falle nicht ordnungsgemäßer Belehrungen durch den Notar über die vorgenannten Folgen der Klauselaufnahme ist davon auszugehen, dass das Gericht die Klausel für unwirksam erklärt.

Aufgrund der aktuellen Rechtsprechung und der notariellen Literatur empfehlen wir allen mit uns verbundenen Maklern, mit ihren Kunden bereits im Vorfeld einen rechtssicheren Vermittlungsvertrag abzuschließen. Gerne sind wir dabei behilflich.

Für den notariellen Kaufvertrag empfehlen wir die Aufnahme einer deklaratorischen Maklerklausel, die die vorgenannten Folgen, insbesondere Mehrkosten nicht auslöst und keinen notariellen Hinweisen bedarf.

Mit freundlicher Empfehlung des Fachautors André Elsing und des Deutschen Notarverlages (vielen Dank dafür) können Sie weiterführende Informationen hier nachlesen und downloaden:

André Elsing, Notarpflichten bei Beurkundung von Maklerklausen, Zeitschrift ’notarbüro‘

MARIA WASCHER

MARIA WASCHER

Gepr. Notariatsfachwirtin
Notariatsleiterin
SILVIA RASCHKE

SILVIA RASCHKE

Notarfachangestellte
Notariat
BEHLKE HANS

BEHLKE HANS

Gepr. Notariatsfachwirtin
Notariat
ANJA BUSCH

ANJA BUSCH

Notarfachangestellte
Notariat